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Sonntag, 30. August 2015

Kurzgeschichte Nummer 2: Jack the Ripper - Die 3 Morde

Jack the Ripper – Die 3 Morde
Wer ich bin? Mein Name ist Jack the Ripper. Der vor dem ganz London zittert. Der, der allen Angst und Schrecken einjagt.
Wegen mir, werden nachts Fenster und Türen geschlossen.
Ich bin der dunkle Schatten der durch die Straßen streift, ja ich bin wahrlich ein Monster. Meine bisherigen Opfer? Drei Frauen, allesamt Huren. Warum? Ganz einfach. Meine Mutter war eine verdammte, dreckige Hure. Wie ich sie dafür gehasst habe. Ich ein Hurensohn. Ich habe mich geschämt, mit anderen Kindern zu spielen, ihnen auch nur ins Gesicht zu sehen. Doch den ganzen Hass, die Ganze Wut, die ich all die Jahre mit mir rumtrug, hat sich dann vor ein paar Tagen entladen.
Ich war völlig betrunken als ich zuhause ankam. Doch sie schrie mich an. Ich weiß nicht was sie schrie ich weiß nicht warum. Immer wenn ich mich versuche dran zu erinnern sehe ich nur Schatten vor mir.
Sekunden später lag sie tot vor mir.
Dieses Gefühl war so unbeschreiblich. Es verlangte förmlich von mir zu töten, die verzweifelten und verzerrten Gesichter kurz vor dem Tot zu betrachten. Ich konnte nicht anders, ich musste töten. Vom Hass auf meine Mutter, auf Huren getrieben, ging ich in die dunkelste Ecke in London, in den schlimmsten Abstieg, ich brauchte Ruhe um mich herum, ich wollte es genießen.
Langsam bin ich die dunkle, unbeleuchtete Straße entlanggegangen, ich wartete darauf angesprochen zu werden. Meine Lust meine Lust zu töten stieg unaufhörlich und dann wurde ich angesprochen. Von einer Frau die höchstens zwanzig Jahre alt war. Schon in diesem Alter, schoss es mir durch den Kopf, bieten sich an für ein paar Pence an nur um sich eine Flasche Schnaps zu kaufen und am nächsten Tag wieder an der Straße zu stehen.
Ich holte tief Luft, sah ihr ins Gesicht und grinste. Ich holte langsam ein Messer aus meiner Tasche. Sie sah es und Panik machte sich in ihrem Gesicht breit. Dann stach ich zu. Ich stach und stach und stach und lachte dabei. Mein Lachen überdeckte sogar ihre Schmerzensschreie. Ihre Schreie waren so wohlklingend in meinen Ohren. Ich genoss es, ich war im totalen Rausch.
Ihre Schreie wurden schwächer, bis sie schließlich ganz verebbten.
Ich sah erst mein Messer, mit Blut getränkt an und dann mein Werk. Es war ein Kunstwerk.
Ihre Leiche lag am Boden, ich sah die Löcher der Einstiche. Dieses Bild…gefiel mir.
Langsam kniete ich mich neben sie. Gierend starrte ich auf ihren toten Körper hinab. So wunderschön, habe ich gedacht. Es war grandios!
Plötzlich hörte ich näherkommende Schritte und sah in der Ferne den Schein einer Petroleumleuchte.
Lautlos machte ich mich davon. Immer noch im Rausch und noch lange nicht befriedigt.
Ich hatte kein Heim mehr, also schlief ich unter einer Brücke. In der Nähe stand eine Fabrik. Es stank fürchterlich nach Abgasen und es war bitter kalt.
Doch von all dem spürte ich nichts. Ich war berauscht und hatte das Bild der Leiche vor Augen. Es verlangte mich förmlich danach meine Gelüste zu befriedigen, wieder zu töten, zu morden, zu hassen.
Am nächsten Morgen ging ich die Oxford Street entlang. Kutschen knatterten über das Kopfsteinpflaster. Überall war Lärm, Krach und Staub. Das war das London welches ich vom Schmutz des Nachtlebens befreite.
Ein Junge verteilte Zeitungen. Schon von fernem hörte ich ihn. Er schrie: „The Ripper schlug zu! Zwei Tote in 2 Tagen!“
Ich riss ihm eine Zeitung aus der Hand und schlug sie auf. Ein Großer Artikel über zwei Tote Frauen war zu lesen, zwei Huren! Ich stand versteinert da. Ein paar Menschen rempelten mich an. Und dann lachte ich! Ich war in der Zeitung, die Menschen fürchteten mich. Ich wurde als Tier beschrieben, als kaltblütiger Mörder, als Schrecken der Nacht.
Was für ein Gefühl! Ich wurde gefürchtet!! Ich der Hurensohn war jemand!
Es vergingen ein paar Tage während  ich durch die Straßen streifte. Überall sah ich ängstliche Gesichter, Mütter die ihre Kinder eng an sich pressten und Leute die sich immer wieder panisch umschauten.
Und ich sah Polizisten, viele Polizistenstaffeln. Auf Pferden oder zu Fuß, mit Hunden oder Schlagstöcken.
Verdammt ich wollte töten, ich musste meinen Rausch befriedigen.
Aber ich wollte nicht geschnappt werden, nein ich durfte nicht gefasst werden. Wie sollte ich im Gefängnis noch töten?
Nachts streifte ich umher, immer auf der Suche nach Opfern, nach dreckigen, madigen Huren. Diese mit Syphilis und anderen Krankheiten verseuchten Huren. Sie hatten kein Daseinsrecht. Jemand musste sie töten. Ich musste sie schlachten, sie ausweiden und ihre toten Körper verunstalten!
In eine kleinere Gasse einbiegend,  hielt mich plötzlich jemand am Arm fest. „Jack bist du das? Du solltest um diese Uhrzeit nicht mehr draußen sein. Du weißt doch das der Ripper um her streift.“ Ich schaute sie an. Es war eine Freundin meiner Mutter und sie war ebenfalls eine dreckige Hure. Und wieder stieg Hass in mir empor. Ich holte mein Messer raus. „Ich weiß… den ich bin es selber!“ Ihre Augen weiteten sich und sie ging langsam rückwärts.
Ich machte einen Schritt und noch einen Schritt. Dann holte ich aus. Sie schrie: „ JACK THE RIPPER ist hier HILFE!“ Dann stach ich zu.
Ich stach und stach und genoss jeden Stich. Gierig lachte ich. Immer und immer wieder Stach ich zu.
Ich bemerkte nicht das Polizisten, angezogen vom Schrei, zum Tatort eilten.
Als ich von ihr ab lies und ihr toter Körper auf den Boden fiel, sah ich die Polizisten mit gezückten Schlagstöcken auf mich zu rennen.
Ich leckte mein Messer genüsslich ab, grinste noch einmal, drehte mich um und lief davon.
Ich hörte die Polizisten rufen, doch ich lachte nur. Ein irres gackerndes Lachen, welches von den Häuserwänden wiedergegeben wurde. Meine schnellen Schritte klangen auf dem Kopfsteinpflaster hallend und zusammen mit meinem Lachen war es wunderschön schrecklich. Ich hörte Polizeistimmen und Hundebellen, welche meine Symphonie unterbrachen. Ich war komplett übermannt vom Rausch des letzten Mordes, nein der letzten Befreiung. Ich konnte nicht mehr klar denken! Ich rannte und rannte, immer weiter.
Irgendwann lief ich unterirdisch. Ich weiß nicht wie ich hierhin kam. Ich wusste auch nicht mehr wo ich war und irgendwann blieb ich stehen.
Es war dunkel und modrig.
Und seitdem bin ich hier unten. Ich komme nicht mehr raus und werde langsam verrückt! Mein Rausch fordert mich und meine Gelüste können nicht mehr befriedigt werden. Es macht mich wahnsinnig! So wahnsinnig, das ich sogar schon meine eigene Haut abfresse!
Ich trank meine eigenen Ausscheidungen und suchte unentwegt einen Weg hinaus. Doch ich fand keinen!
So würde ich also zugrunde gehen, unterirdisch, von keinem zu sehen. Doch meine Taten sollen weiterleben, mein Name noch Jahrhunderte weiterleben!
Ich bin der schlimmste Mörder den es jemals geben wird. 
Mein Name ist Jack the Ripper!





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